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Neuigkeiten und Interessantes aus Tirol
Aktualisiert: vor 1 Stunde 57 Minuten

Hall und die Region im Wandel der Zeit

Mo, 08/17/2020 - 08:30

Der Tourismusverband Region Hall-Wattens feiert heuer sein 150 Jahr-Jubiläum. Am 15. November 1870 wurde der Verschönerungsverein Hall in Tirol als erste Vereinigung dieser Art in Nordtirol gegründet. Auf Wunsch einer Dame aus Deutschland, die in Hall zur Solbadkur weilte, wurden bereits im Jahr 1871/72 die ersten Ruhebänke gekauft. Auch Blumen und Pflanzen gaben der Stadt ein adrettes Aussehen. Der Verschönerungsverein hatte bereits in seinen Anfangsjahren 105 Mitglieder. Dann kamen weitere Aufgaben hinzu, wie die Tourismuswerbung mittels Reklameplakate. Später wurden bedeutende Bauten wie das Kurmittelhaus und Turmhotel Seeber realisiert sowie Sommerfeste und Konzerte veranstaltet.

Hall und seine Region wurde bei den Sommerfrischlern immer beliebter. Seit der Jahrhundertwende warb man auch für den Wintertourismus. Im Tiroler Verkehrs- und Hotelbuch von 1904 wird das Halltal “als die schönste aller Rodelbahnen” bezeichnet. Selbst das Glungezergebiet wurde damals schon erwähnt. Bis zur Eröffnung der Glungezerbahn 1967 sollte es allerdings noch Jahrzehnte dauern.

Wöchentliche Führungen und Wanderungen

Ein stetiger Aufschwung bei der Anzahl der Tages- und Nächtigungsgäste zeigt uns, wie beliebt die Region damals und auch heute ist. Der Tourismusverband Region Hall-Wattens verleiht diesem Umstand mit einer wöchentlichen Führung und Wanderung Ausdruck. Im Rahmen des Sommerwochenprogramms findet im Sommer jeden Freitag um 15 Uhr die Themenführung “Tourismus im Wandel der Zeit” statt. So erlebtm man am Sonntag um 9 Uhr bei der geführten Wanderung “Wandern wie früher” spannende Einblicke in den Beginn des Alpinismus in der Region. Erzählungen zur Wander- und Bergausrüstung von anno dazumal oder die Entstehung des Österreichischen Alpenvereins sind ebenfalls Thema dieser kulturgeschichtlichen Wanderung. Im Winterwochenprogramm verschiebt sich die Wanderung von Sonntag auf Freitag 9 Uhr.

Ausstellung Solbad Hall

Die Ausstellung “Solbad Hall – Sommerfrischler, Fremde und Touristen” im Haller Stadtmuseum beleuchtet die Entwicklung des Tourismus der letzten 150 Jahre. Das Salz als wichtiges Konservierungsmittel über die Jahrhunderte war auch für seine heilende Wirkung bekannt. Es wurde für Bäder, aber auch zum Inhalieren verwendet. Deshalb war Hall ein bekannter Kurort, der von 1938 bis 1974 auch Solbad genannt wurde. Sowohl Gäste, aber auch vor allem Einheimische können auf einer Zeitreise in Erinnerungen schwelgen.

Am 27. August um 18.00 Uhr findet im Innenhof der Burg Hasegg die Ausstellungseröffnung des Stadtmuseum Hall statt. Jeweils um 18:30, 19:00, 19:30 und 20:00 Uhr kann man in Kleingruppen durch die Ausstellung gehen. Die Ausstellung kann man bis zum 25. April 2021 jeweils Freitag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr kostenlos besichtigen.

Zeitkapseln vom Rathaus geborgen

Einen weiteren wunderbaren Blick in unsere jüngste Vergangenheit bieten uns die beiden Zeitkapseln, welche am 29. Juli 2020 von der Freiwilligen Feuerwehr Hall in Tirol vom Rathausdach geborgen wurden.

„Auf vielen Türmen, Rathäusern und öffentlichen Gebäuden wurden derartige Kugeln aufgesetzt. Einerseits dienen sie als eine Art Schmuckstück bzw. Abschluss des Dache. Andererseits sind sie aber auch Aufbewahrungsorte, um der Nachwelt etwas zu überliefern, wie Schriftstücke, Münzen oder dergleichen“, erklärt DI Silvia Hartl vom Stadtbauamt Hall.

In einer der beiden Zeitkapseln befand sich ein Brief des damaligen Bürgermeisters Dr. Josef Posch aus dem Jahre 1979. Er erzählt interessante Details zum damaligen Einwohnerstand, weiter zu den Lebenserhaltungskosten oder der Instandsetzung des Rathauses.

Spannend sind die Kosten für Lebensmittel in diesen Jahren, so kostet ein Kilo Schwarzbrot damals 10,90 Schilling, also weniger als einen Euro. Was damals viel Geld war, kommt uns heute beinahe unglaublich vor: So lag die Arbeitsstunde eines Maurers bei 200 Schilling (= 14,53 EUR).

Die beiden Kugeln werden nun restauriert. Am Ende des Sommers werden sie wieder das Dach des Haller Rathauses krönen. Dann natürlich versehen mit neuen Informationen für unsere Nachwelt.

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Roncalli’s Zirkuszauber in den Swarovski Kristallwelten

Mi, 08/12/2020 - 11:54

Wer sind nun diese vier Artisten, die heuer den Riesen besuchen? Vor dem Zirkuszelt beim Eingang sitzt er in einem Käfig mit dem Schild „Vorsicht, bissiger Clown!“: Anatoli Akerman, den treue Roncalli-Besucher schon lange kennen – und auch im Disney-Film „Dumbo“ spielte Anatoli mit!

Starke Männer und geschickte Frauen (oder umgekehrt) können beim Hau den Lukas beweisen, dass nicht alleine die Kraft zählt, sondern vor allem die Technik. Anatoli erklärt das Geheimnis des perfekten Schlages so: Den Kopf ganz zentral mit der vollen Oberfläche zu treffen, bloß nicht halb oder schräg, das ist die ganze Kunst. Dann noch die richtige Ausholbewegung mit dem Kopf des Hammers über dem eigenen Kopf schwebend, die stärkere Hand am Schaft etwas weiter oben als die schwächere, schon ertönt das helle Klingeln.

Nicht gehaut wird der nächste Lukas, der Magier. Neben Karten und Kugeln kann er auch Zauberkristalle erscheinen und wieder verschwinden lassen und sogar mit dem Smartphone magische Tricks vorführen.

Wie sich ein Artist in seiner Garderobe fühlt, können wir beim kleinen Zirkuszelt am Großen Platz vor dem Riesen ausprobieren. Zauberhafte Kostüme und richtig große Clownsschuhe sind rund um den tollen beleuchteten Spiegel zu entdecken.

Albert steht im Guinness Buch der Rekorde in der Kategorie „Kontaktjonglage“. Hier geht es nicht darum, möglichst hoch zu jonglieren – woran ich selbst ja schon beim dritten Ball scheitere. Albert allerdings lässt die Acrylkugeln auf schier unmöglichen Bahnen über seinen Körper ziehen, oder schweben sie tatsächlich? Da steht sogar der Riese kopf.

Wer tanzt denn hier nicht unter, sondern fast zwischen der Kristallwolke, ganz nah an der Sonne? Das muss Miriam sein, die Riesin, deren Kostüm sich im Wind bauscht. Mit ihren Stelzen ist Miriam diesen Sommer die Begleiterin des Riesen und verbreitet von dort oben kristalline Magie.

Der Riese feiert Jubiläum!

Noch bis zum 6. September 2020 sind täglich von 10 bis 19 Uhr die Artisten des Circus Roncalli beim Zirkuszauber in den Swarovski Kristallwelten anzutreffen. Es gilt auf alle Tickets der Jubiläumsrabatt von minus 25 Prozent, und der Audioguide mit vielen Geschichten und Hintergrundinformationen zu den Swarovski Kristallwelten ist anlässlich des 25. Geburtstags des Riesen kostenlos.

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Geocaching: Der neue Outdoor-Trend

Mo, 08/03/2020 - 09:12
Geocacher aus Leidenschaft

Geocaching ist der absolute Trend und immer mehr Anhänger machen sich auch in Tirol auf die Suche nach verborgenen Schätzen. An den entlegensten Plätzen versteckt man Boxen. Hinweise und GPS-Daten geben Hilfestellungen, wo sie versteckt sein könnten. Wolfgang Kirchmair ist Geocacher aus Leidenschaft. Seit 2011 haben er und seine Frau Anna schon über 17.000 Funde in 23 verschiedenen Ländern gemacht. In der Region Hall-Wattens sind es die beiden, die die Caches auf den verschiedensten Routen verstecken sowie warten. „Ich mache es, weil ich einfach viel an die frische Luft komme, und es ein toller Ausgleich zu meiner Arbeit ist“, erzählt der Naturliebhaber enthusiastisch. Neue, schöne und noch unbekannte Plätze zu entdecken geben einen weiteren Anreiz für den neuen Outdoor-Trend: Geocaching.

Von Tradi, Multi, Mysteries, Adventure Labs und Muggeln

Weltweit sind mehr als drei Millionen Geocaches versteckt. Alleine in Tirol sind bereits über 5286 Stück versteckt. In der Region Hall-Wattens sind es rund 450 Caches. Eines sei verraten: Es werden von Jahr zu Jahr mehr! Tradi, Multi, Mysteries, Adventure Labs und Muggels sind die wichtigsten Begriffe im Geocaching. Ein „Tradi“ ist ein traditioneller Cache. Der Begriff steht für eine wasserdichte Box, in der sich ein Logbuch befindet. Der Finder trägt neben dem Datum auch seinen “Profilnamen” in das Büchlein ein. Braucht es mehrere Aufgaben, um zum finalen Versteck zu kommen, wird es als „Multi“ bezeichnet. Im Fall von „Mysteries“ löst man ein Rätsel aus den verschiedensten Schwierigkeitsstufen und Kategorien. Relativ neu sind sogenannte „Adventure Lab Caches“. Bei allen Geocacahing-Touren ist Vorsicht geboten: Wie bei Harry Potter, sollte man sich nicht von “Muggels” entdecken lassen.

Geocacher sind Naturliebhaber

Ein großes Anliegen für Geocacher ist der Naturschutz. Als Cacher muss man eine gewisse Affinität zur Natur haben. Flora und Fauna stehen im Mittelpunkt. Es ist nicht erlaubt, geschützte Pflanzen zu pflücken. Außerdem achtet man auf den behutsamen Umgang mit der Natur. Jedes Jahr beteiligen sich Wolfgang und seine Frau Anna an der Flurreinigungsaktion „Sauber statt Saubär“. Eine gute und enge Zusammenarbeit mit den Behörden ist das Um und Auf. Gibt es in einem Gebiet Probleme mit Förstern oder Jägern, ziehen sich die Geocacher zurück. Man möchte schließlich keine ungute Stimmung aufkommen lassen.

Lieblingsrunde in der Region Hall-Wattens

In der Region Hall-Wattens gibt es fünf Geocaching Trails sowie einen Adventure Trail. Jede Tour hat ihre Besonderheit und ist für eine unterschiedliche Zielgruppe ausgelegt. Am meisten Spaß macht es, sich in einer Gruppe auf die Suche nach Caches zu begeben. Die Geocaching-Familienrundwanderung „Inntaler Schatzsuche“ zählt zur Lieblingsrunde von Wolfgang und Anna. Die Runde bietet Entdeckerspaß im Erholungsgebiet Mils sowie Baumkirchner Wald. Ausgehend vom kostenlosen Parkplatz in Mils, führt die Wanderung über Baumkirchen ins sogenannte Baumkirchner Tal. Die Streckenführung ist absolut kinderwagentauglich und daher besonders empfehlenswert für Familie mit Kindern. Es gilt 25 verschiedene, liebevoll angelegte Geocacheverstecke zu suchen und zu finden.

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Die Urforelle als Tiroler Kulturgut

Di, 07/21/2020 - 15:14
Auf den Spuren von Kaiser Maximilian I.

Nicht nur die Geschichte von Hall in Tirol hat Kaiser Maximilian I. geprägt, er hat auch seine Spuren in der Thaurer Fischzucht hinterlassen. Als begnadeter Jäger sowie Fischer ließ der Habsburger Herrscher vom Piburger- sowie Achensee Fische nach Thaur bringen. Diese wurden dort aufgezogen und in die höher gelegenen Gebirgsseen für die Fischerei ausgesetzt. Urkundlich wird die Fischzucht das erste Mal im Jahr 1504 erwähnt. Somit ist die Anlage in Thaur die älteste Fischzucht Tirols! Kaiser Maximilian I. hätte damals sicher nicht gedacht, dass die Forelle rund 500 Jahre später als Urforelle zum Tiroler Kulturgut ernannt wird.

Vom Maschinenbautechniker zum Fischzüchter aus Leidenschaft

Eigentlich ist Nikolaus gelernter Maschinenbautechniker. Gemeinsam mit seinem Vater begab er sich schlussendlich auf einen ganz anderen Weg. Seit 2016 ist er Vollerwerbslandwirt und betreut mit Herzblut die Fischzucht in Thaur. Seine Faszination für Fische seit Kindheitstagen an, bestärkt ihn in seinem täglichen Schaffen. Auf dem Areal befinden sich nicht wie zu Zeiten Kaiser Maximilians I. zwei, sondern insgesamt 25 ausgebaute Kiesteiche sowie ein Bruthaus. Die Zucht hat sich von damals auf heute stark verändert. Täglich steht Nikolaus vor neuen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt: Von Fischreihern über die Instandhaltung der Anlagen bis hin zu den sich ständig verändernden Umweltbedingungen.

Wie der Vater so der Sohn

Seine Begeisterung zur Urforelle sowie der Kunst der Fischzucht spürt man nicht nur im Gespräch, sondern auch auf dem über 3,2 Hektar großen Areal in Thaur. Schon sein Vater Dr. Nikolaus Medgyesy, Biologe und Entdecker der Urforelle, war von dieser längst vergessenen Kunst und Fischart angetan. Auf seinen Forschungsstudien nahm er Nikolaus von klein an mit. Kein Wunder, dass auch seine Kinder Thomas und Niklas gern mit dem Fischereimeister mitgehen, um mehr vom Tiroler Kulturgut zu erfahren.

Die Fischzucht

Schon allein die Aufzucht der Tiroler Urforelle ist in der Fischzucht Thaur besonders. Die Fische werden von Hand und mit viel Liebe gezüchtet. Weder Chemikalien noch Medikamente bekommen die Tiere zu fressen. Die Fischzucht ist eine sehr aufwendige: Von den Eiern über die Larve bis hin zum fertigen Fisch vergehen rund zwei Monate. Vor allem im Anfangsstadium gehören schlaflose Nächte zur Aufzucht einfach dazu. Jeden Tag, um nicht zu sagen mehrmals, schaut Nikolaus nach den kleinen Eiern und saugt die unbefruchteten Eier ab. Nicht immer einfach, da man mit nur einer falschen Bewegung mehrere Eier zerstören kann. Aktuell befinden sich in diesem Stadium rund 160.000 Bachforellen sowie 80.000 Seeforellen im Bruthaus.

Faszination Urforelle, Setzlinge und frischer Genuss ab Hof

Die Bachforelle gab es schon vor rund 20.000 Jahren und gilt als Relikt aus der Eiszeit. Die in Tirol donaustämmige Urforelle ist ein Tiroler Kulturgut, welches es zu bewahren gilt. Der Fisch hat sich über die letzten Jahrhunderte immer wieder behauptet und war so gut wie ausgestorben. Die Zucht in Thaur trägt ihren Teil zur Erhaltung des Kulturguts bei. Nikolaus ist der Einzige in Europa, der die Urforelle züchtet. Er hat sich dem Artenschutz der Urforelle verschrieben. Neben dem Ab-Hof-Verkauf, steht für ihn vor allem die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Die Urforelle wird für Besatzungszwecke in den Gewässern gezüchtet. Zudem werden auch Speisefische wie Seeforelle, Bachforelle, Elsässer Saibling sowie Tigerfisch vor Ort aufgezogen und frisch verkauft. Von „Fischen auf Eis“ hält Nikolaus nichts. Erst wenn man selbst gesehen hat, wie mühe- aber liebevoll in Thaur gezüchtet wird, kann verstehen, wie aufwendig ein Fischzuchtbetrieb für den Einmannbetrieb heutzutage ist. Es gibt keine fixen Öffnungszeiten für den Ab-Hof-Verkauf. Nach Terminvereinbarung mit dem Fischereimeister kann man Fisch frisch vom Kiesteich holen und vor Ort ausnehmen lassen.

Gebeizte Tiroler Forelle – Ein sommerlicher Rezeptvorschlag

Zutaten für 4 Personen: ca. 1 1/4 kg Filet, 100 g Salz, 50 g weißer Zucker, 50 g brauner Zucker, 2 EL Senfkörner grob, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 80 g Dill (fein gehackt), schwarzes Bauernbrot und Honig-Senf-Sauce

Zubereitungstipp von Fischereimeister Nikolaus: Salz mit weißem/braunem Zucker vermischen, Senf- und Pfefferkörner mörsern und unterheben. Alles auf die Fleischseite geben und Dill zum Garnieren verwenden. Tipp: Die Filetstücke in einem Gefrierbeutel bestreichen und die Luft aus dem Beutel streichen. Für 24 Stunden in den Kühlschrank geben. Danach die Salzkruste grob entfernen und ohne Haut in Tranchen schneiden. Serviertipp: Am besten schmeckt die gebeizte Forelle auf einem schwarzen Bauernbrot mit Butter bestrichen – dazu Honig-Senf-Sauce mit Dil. Mahlzeit!

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Die Grubertaler: Eine Erfolgsband

Di, 07/14/2020 - 12:00
Ihre steile Karriere

Schon seit vielen Jahren stehen “Die Grubertaler” Florian, Michael und Reinhard aus dem romantischen Grubertal (Volders) bei ihren Fans ganz hoch im Kurs. Kein Wunder, denn die Jungs haben so einiges zu bieten: Neben ihrem sympathischen Auftreten sind sie nicht nur in der Volksmusik zu Hause, sondern haben sich schon vor Jahren an das Genre der Schlagerpartymusik gewagt. Diese Entscheidung war im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Denn ihre Alben schafften es immer wieder auf die Spitzenplätze der offiziellen Austria Top 40.

Für TV- und CD-Produktionen reisten die Schlagerstars bereits nach Mallorca, Dubai und Kroatien. Fernab ihrer Heimat und vor atemberaubenden Kulissen begeistern “Die Grubertaler” mit ihrer Erfolgsmusik. Die Stimmung auf ihren Events ist aufgrund ihrer lebenslustigen Ausstrahlung und unvergleichlichen Bühnenpräsenz unvergesslich. Beispielsweise auch beim Grubertaler-Jubiläumsfest, das zuletzt 2017 in der Region Hall-Wattens stattfand.

Ihr neuestes Meisterwerk – ein wahrer Coup

Mit ihrem neuesten Album „ECHT SCHLAGER – DIE GROSSE FETE“ brechen die drei erfolgreichen Grubertaler alle bisherigen Erfolge! In den veröffentlichten Verkaufscharts haben es Florian, Michael und Reinhard sowohl in ihrer Heimat Österreich, als auch im benachbarten Deutschland und in der Schweiz in die begehrten Hitparaden geschafft. 

Seit 1. Mai ist ihre neue CD im Handel erhältlich:

Die Grubertaler sind tief mit ihrer Region verwurzelt

Immer wieder sind die unterhaltsamen Jungs in der Region Hall-Wattens anzutreffen. Nicht nur bei Musikveranstaltungen wie bei der nächsten Ramba Zamba Nacht am 13. März 2021 in Tulfes.

In ihrer Freizeit wandern sie gerne in der unvergleichlichen Bergwelt und besuchen immer wieder ihre drei Lieblingsplätze, nämlich den Oberen Stadtplatz in Hall in Tirol, die Swarovski Kristallwelten in Wattens und den Gipfel des Glungezer in Tulfes.

Seit heuer stehen diese drei Plätze in Verbindung mit einer von fünf digitalen Wandernadeln der Region Hall-Wattens, nämlich der digitalen Grubertaler-Fannadel. Werden alle drei dieser wahrlich besonderen Plätze erwandert und besucht, kann man sich über die digitale Grubertaler-Fannadel freuen. Mehr Informationen dazu gibt es unter Digitale Wandernadeln der Region Hall-Wattens sowie via SummitLynx!

Die Region ist stolz, Heimat von einer solch vielversprechenden Musikband zu sein und freut sich immer wieder gemeinsam mit Florian, Michael und Reinhard über deren Erfolge!

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“heimatreise” – Initiative der Haller Kaufleute

Fr, 07/10/2020 - 10:30
Urlaubsgefühle beim Flanieren durch die Haller Altstadt

Ein Besuch in der mittelalterlichen Altstadt von Hall fühlt sich immer wie Urlaub an, denn sie versprüht neben ihrem italienischen Flair auch einen ganz besonderen Zauber. Mit gezielten Aktionen soll während der Sommermonate noch mehr Urlaubsstimmung in Hall aufkommen. Aufgrund der schwierigen letzten Monate, hat sich der Verein der Haller Kaufleute die besondere Initiative “heimatreise – Kurzurlaub in Hall” einfallen lassen. Die lokale Bevölkerung soll dazu animiert werden, ihre Erledigungen und Einkäufe in Hall zu tätigen. Ganz nebenbei lässt sich dabei auch entspannt der Urlaub geniesen – egal ob beim Bummeln, kulturellen Aktivitäten oder kulinarischen Köstlichkeiten.

In den Geschäften gibt es viel zu Entdecken Alle Passagiere bitte in den Papierflieger einsteigen und auf geht’s nach Balkonien

Unter diesem Motto freuen sich die Haller Kaufleute auf die bevorstehenden Sommermonate. Das Design der Kampagne ist elegant und schlicht: ein weißer Papierflieger auf hellblauem Hintergrund begleitet den Schriftzug “heimatreise”. Man fliegt sozusagen nicht um die Welt, sondern nur wie ein Papierflieger ums nächste Eck. Neben diversen Drucksorten tragen auch eigens dafür entworfene Liegestühle, Willkommensmatten, Boardingpässe und Gewinnspiele diese grafischen Elemente.

Heimatreise – Kurzurlaub in Hall Urlaubsgewinnspiele Zwei Gewinnspiele runden das Angebot noch zusätzlich ab. Gewinnen kann man dabei entweder Regions-Guldiner oder einen Wochenendaufenthalt in der Region Hall-Wattens. Wie genau dies aussieht erklärt uns Richard Madersbacher, Obmann des Vereins der Haller Kaufleute: „Einerseits verlosen wir wöchentlich unter den Kunden der über fünfzig teilnehmenden Betriebe Regions-Guldiner. Die Teilnahmescheine werden wie Boardingpässe aussehen, um das Thema ‘heimatreise‘ auch hier weitzuführen. Andererseits wollen wir den Haller Sommer auch über die Grenzen der Stadt tragen. Dazu verteilen wir Postkarten, die unsere Kunden auf dem Postweg an Familie, Freunde und Bekannte schicken können. Diese können dann einen Wochenendaufenthalt in Hall in Tirol gewinnen.“ Entspanntes Bummeln durch die Haller Altstadt

Unterstützt wird das Projekt vom Stadtmarketing Hall sowie der Stadt Hall. Wir wünschen allen Besuchern einen entspannten und spannenden Urlaub in Hall in Tirol.

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Buchtipp für den Sommer: Eskapaden in Tirol

Mi, 07/08/2020 - 15:41
Ab nach draußen!

Mit Abstand die besten Ausflugstipps für Tirol: Das Eskapaden Buch beinhaltet echte Klassiker gemischt mit versteckten und noch eher unbekannten Orten. Die neue Buchserie des DuMont Verlags liefert jede Menge Inspiration, um das eigene Land zu entdecken. Genau richtig für den Sommer 2020, indem die meisten von uns vermutlich weniger weit reisen werden. Das heißt aber nicht, dass man deswegen weniger sehen muss!  

Ein halbes Jahr hatte ich Zeit für die Recherche zu den Ausflügen, zum Glück konnte ich bereits auf ein breites Archiv zurückgreifen, um eine gute Auswahl zu treffen. Machbar sollen alle Touren für jeden mit zwei gesunden Füssen sein! Hin und wieder kommt man dabei zwar sicherlich ins Schwitzen, wenn es mal wieder bergauf geht, dafür hat man sich den Radler (oder die Kaspressknödelsuppe!) am Ende umso mehr verdient.

Die Tipps sind für ganz Tirol und aufs ganze Jahr verteilt, der Schwerpunkt liegt aber sicherlich im Sommer. Die meisten Touren sind kostenlos machbar, hie und da braucht man ein Fahrrad oder ist gut beraten mit einem Seilbahnticket die Anreise zu verkürzen. Fast alle sind öffentlich gut erreichbar, so dass man auch ohne Auto tief in die Berge vordringen kann.

Eine Eskapade mit dem e-Bike in den Tuxer Alpen

Von den 52 Eskapaden liegen fünf unmittelbar in der Nähe von Hall in Tirol, eine der Touren darf ich mit freundlicher Genehmigung des DuMont Verlags exklusiv hier vorstellen. Die Tour führt mit dem eMountainbike aus Tulfes nach Steinkasern… kommt ihr mit? Gut, dann geht’s jetzt los!

Es ist schon einige Jahre her, dass ich zum ersten Mal an einem kalten Novemberabend bei den urigen Almhütten angekommen bin. Damals konnten wir vom Wandersommer nicht genug bekommen und haben die lauen Herbsttage bis spät nach Ende des Tageslichtes ausgenutzt. Seitdem ist Steinkasern eins meiner Lieblingsziele in der Region, wobei ich mittlerweile sagen kann: mit dem eBike macht es fast noch mehr Spaß! Der Weg hinauf ins Tal ist dank gut befestigter Forststraße ein wahrer Genuss und auch für Anfänger ein gutes Terrain. Ohne Motor haben hingegen wohl nur geübte Mountainbiker eine Chance …

Mein persönlicher Lieblingsplatz auf der Tour ist der Klausboden – ein ebener Talboden durch den der Volderwildbach fließt. Am Anfang der Ebene steht ein großer Stein auf dem einige Bäume sich dem Himmel emporstrecken. Hier fühle ich mich jedes Mal als würde ich die erste Seite eines Märchenbuches betreten.

Das Ziel der Tour ist natürlich nicht minder schön: Die alten Almhütten stehen nah beieinander und im großen Brunnen gibt es gegen einige Münzen kühle Getränke. Diese erfreuen sicherlich auch die München-Venedig-Wanderer, die hier vorbeigehen auf ihrem langen Weg in den Süden.

#Buylocal in Hall in Tirol

Auf den Geschmack gekommen? Dann holt euch das Buch am besten beim regionalen Buchhändler eures Vertrauens oder direkt in Hall in Tirol in der Buchhandlung Riepenhausen am Langen Graben 2. Dort könnt ihr übrigens auch ab 20€ versandkostenfrei online bestellen.

Mehr von und über Lea findet ihr auf ihrem Outdoor- & Reiseblog www.escape-town.com.

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