Blog News

Subscribe to Blog News Feed
Neuigkeiten und Interessantes aus Tirol
Aktualisiert: vor 1 Stunde 43 Minuten

Die Natur genießen & Kraft tanken

Di, 01/07/2020 - 09:26

Abgesehen vom Knirschen der Schuhe im Schnee ist es still. Es scheint, als würde der Wald ruhen. Vereinzelt hört man das Knarren und Knacksen der Bäume. Zwischen den Baumwipfeln blitzt ab und zu die Sonne hervor und spiegelt sich in den Schneekristallen. Nahezu märchenhaft präsentiert sich die Natur im Winter. Eine klare Fernsicht auf die umliegenden Berge sowie die frische Bergluft machen einen Winterspaziergang zu einem herrlichen Naturerlebnis in den Tiroler Alpen. Winterwandern ist Wellness in freier Natur und sorgt für Erholung und Entspannung von Körper, Geist und Seele.

Winterwandern in der Region Hall-Wattens:

Vom gemütlichen Spazier- bis zum sportlichen Wanderweg bietet die Region eine Vielzahl an Winterwanderwegen. Die Premium Winterwanderwege sind dabei besonders zu empfehlen. Diese werden regelmäßig gewartet und sind mit magentafarbenen Schildern ausgeschildert.

Mein persönliches Highlight ist der Glungezer Winterwaldweg. Die Gesamtlänge beträgt ca. 3,2 Kilometer. Der Premium Winterwanderweg überzeugt mit einem fantastischen Panoramablick auf das Inntal und das benachbarte Voldertal. Aufgrund der Seehöhe von 1600 Metern liegt hier nahezu den ganzen Winter Schnee. Selbst wenn der Winter im Tal auf sich warten lässt, kann man hier in eine malerische Winterwelt eintauchen.

Die Zufahrt zum Startpunkt (Mittelstation Halsmarter) ist mit der 10er Gondelbahn der Glungezerbahn für jedermann bequem möglich. Am Weg selbst spaziert man gemütlich eine Stunde. Es handelt sich beim Glungezer Winterwaldweg nicht um eine Rundtour. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm. Vom traumhaften Ausblick sowie der verschneiten Naturlandschaft kann man gar nicht genug bekommen. Somit macht es nichts, dass der Hin- als auch Retourweg derselbe ist.

TIPP: Wem dieser Winterweg zu kurz ist, der kann von der Mittelstation Halsmarter aus noch den 2019 neu installierten Winterpanoramaweg gehen. Es handelt sich ebenfalls um einen Premium Winterwanderweg. (Gehzeit: ca. 1 Stunde)

Zum Abschluss einer Winterwanderung empfielt sich ein großes Stück Torte, eine heiße Schokolade oder eine Tasse Tee.

Der Beitrag Die Natur genießen & Kraft tanken erschien zuerst auf Region Hall-Wattens Blog.

Wildtierfütterung im Winter

Fr, 12/13/2019 - 09:10

5 Fragen und Antworten über die Wildtierfütterung im Winter:

Welche Wildtiere werden im Winter gefüttert?

Die Fütterung der Wildtiere ergibt sich aus der Jagdpacht. Der jeweils zuständige Jäger sorgt dafür, dass der Tierbestand aus dem Jagdrevier über den Winter versorgt ist. Rot- Dam- und Rehwild bekommen den Winter über Futter. Für Stein- und Gamswild gibt es keine Futterstellen. Je nach Wetter- und Futterlage kommen Gämsen und Steinböcke im Winter von den Bergen herunter in die Täler. Im Einzelfall kann es durchaus vorkommen, dass sich diese zu Futterstellen im Tal verirren. So auch zum Beispiel bei der Reh-Futterkrippe in Rinn. Laut Wildkamera stillen hier auch gelegentlich Waldgämsen ihren Hunger.

Warum gibt es die Wildtierfütterung eigentlich?

Mit der im Winter vorherrschenden Futterknappheit vergeht sich das Wild ohne Zusatzfutter gerne an jungen Bäumen. Aufgrund der Schneedecke und dem Frost zählen Baumrinde sowie Baumtriebe zur Nahrung des Wildes. Um den Schaden am Wald in Grenzen zu halten werden von der Jägerschaft den Winter über Futterkrippen befüllt.

Warum haben Futterkrippen einen Zaun?

Bei der Umzäunung einer Wildtierfütterung handelt es sich nicht um einen Zaun im herkömmlichen Sinn. Der Abstand der einzelnen Latten ist so gewählt, dass nur Rehe zur Futterkrippe Zutritt haben. Hirsche, welche wesentlich größer und breiter sind als Rehe, können aufgrund des Zaunes die Futterstelle nicht betreten. Futterkrippen für Hirsche sind nicht umzäunt. Die separierten Futterstellen erleichtern es dem Jäger einen Überblick über den Tierbestand zu wahren. Hirsche werden bei uns in der Region im Voldertal gefüttert.

https://blog.hall-wattens.at/wp-content/uploads/2019/12/Wildtierfütterung-Hall-Wattens-Tirol-Hirsch-Reh-Wild.mp4 . Wie oft wird eine Futterkrippe befüllt?

Von November bis März befüllt der Jäger wöchentlich die Futterstelle. Heu (Rohfaser) ist dabei von großer Bedeutung. Zusätzlich erhalten die Rehe auch Kraftfutter Pellets. In der Futterkrippe findet das Wild auch stets einen Salzstein.

 Wo befinden sich Futterstellen?

Wichtig ist, dass den Wildtieren ein ruhiges und ungestörtes Zukommen zur Futterkrippe möglich ist. Aus diesem Grund sind Futterstellen im Wald, an verlassenen Lichtungen  sowie abseits von Spazierwegen und Trubel angelegt.

*******

Wildtiere stellen im Winter ihren Stoffwechsel um. Die Tiere machen das um Energie zu sparen. Es gilt, mit den Fettreserven vom Sommer hauszuhalten. Bitte seid achtsam! Vermeidet in der Gegenwart von Wildtieren Lärm, und Hektik. Hunde bitte an die Leine.

*******

Für Naturliebhaber, welche das Thema Jagd interessiert, haben wir in unserem Winter Wochenprogramm eine passende Tour. Die geführte Wanderung steht unter dem Zeichen der Jagd zur Zeit von Kaiser Maximilian I. Mit Ferngläsern der Firma Swarovski Optik erwandern Gäste das ehemalige Jagdrevier von Kaiser Maximilian I. im Halltal.

Freitags um 09.00 Uhr: Geführte Wanderung in Absam – Die Jagd zur Zeit Maximilian I.

Der Beitrag Wildtierfütterung im Winter erschien zuerst auf Region Hall-Wattens Blog.