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Neuigkeiten und Interessantes aus Tirol
Aktualisiert: vor 17 Minuten 30 Sekunden

Haller Gassen erzählen ihre Geschichten

Do, 03/07/2019 - 11:56

Die Stadt Hall liegt östlich von Innsbruck und gehört flächenmäßig zu einer der  größten mittelalterlichen Städte Westösterreichs. Die Stadt liegt am Rande eines Schuttkegels, den der Bach aus dem Halltal aufgeschüttet hat. Dies erklärt auch die auffallend steile Geländestufe des historischen Zentrums. Die Stadtentstehung hängt eng mit dem mittelalterlichen Salzbau im Halltal zusammen. Der Name „Hall“ – vom althochdeutschen Wort „hal“ (Salz) weist auf die einstige Salzgewinnung hin und erinnert heute noch an den einst wichtigen Erwerbszweig für den Wohlstand der Stadt.

Die Strassen- und Gassennamen einer Stadt verraten viel über deren einstige Bedeutung.

Wenn man durch die alten Gassen Halls schlendert, kommen einem zum Teil recht sonderbare Namen unter. Die alten Gassennamen erzählen so manche Geschichten.

1 SALVATORGASSE

Diese Gasse gehört zum ältesten Siedlungskern der Stadt und wurde erst vor ca 100 Jahren umbenannt. Der ursprüngliche Name „Marktgasse“ war bis 1770 Hauptdurchzugsstraße. Viele Wirtshäuser reihten sich damals aneinander. Das Haus Nr 14 war das Ballhaus, in dem die Warenballen der Händler eingelagert wurden um Fuhrwerke neu zu beladen. Die nordseitigen Häuser der Gasse reichen bis an die Geländestufe, über Stiegen erreicht man den Pfarrplatz.

2 SCHMIEDGASSE

Diese Gasse ist nach der alten Zunft benannt. Ebenso wie die Salvatorgasse gehört auch die Schmiedgasse zum ältesten Siedlungsgebiet der Stadt, es lag eine Schmiede neben der anderen. Für den Durchzugsverkehr waren Hufe neu zu beschlagen oder zum Beispiel auch Räder zu reparieren. In der Schmiedgasse scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Zwischen Häusern mit Erkern, alten Türen und Toren ist immer noch ein bisschen „Mittelalter“ zu spüren.

3 WALDAUFSTRASSE

Der heutige Name Waldaufstrasse geht auf Ritter Florian Waldauf zurück, Vertrauter und Berater Kaiser Maximilians I. Waldauf begründete die heute noch bekannte „Waldaufstiftung“.

4 AGRAMSGASSE

Hier wurden bäuerliche Produkte zum Kauf angeboten. Lateinisch „agrumen“ bedeutet Feldfrüchte.

5 ARBESGASSE

Arbes ist die alte Bezeichnung für Erbsen. Der Name weist darauf hin, dass hier ebenso Feldfrüchte feilgeboten  wurden.

6 EUGENSTRASSE

Benannt nach Erzherzog Eugen, der als Landeskommandant in Tirol 1900 Hall besuchte. Der frühere Namen lautete wegen der Badeanstalt „Badgasse“.

7 GUARINONIGASSE

Der Name erinnert an den berühmten Stadtarzt und Universalgelehrten Hippolyt Guarinoni (1571 – 1654). Er war auch maßgeblich am Bau der Karlskirche in Volders beteiligt.

8 KRIPPGASSE

Der Name geht auf die Ratsherrenfamilie Kripp zurück.

9 MUSTERGASSE

In dieser Gasse fand die Musterung der Soldaten statt.

10 SCHERGENTORGASSE

Durch das Schergentor wurden die auf ihre Hinrichtung wartenden Verurteilten geführt.

11 SCHLOSSERGASSE

Die Schlossergasse ist ebenso wie die Schmiedgasse nach der alten Zunft benannt.

12 WALLPACHGASSE

Ursprünglich Salz- bzw. Solegasse , das Solerohr aus dem Halltal passierte hier die Altstadt. Ab Ende des 16. Jahrhunderts wurde sie bereits nach einer der Familien, die hier ihre Stadthäuser hatten benannt.

Genießen Sie das Flanieren durch den wunderschönen, mittelalterlichen Stadtkern von Hall in Tirol!

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Ein winterlicher Familientag am Glungezer

Fr, 02/22/2019 - 14:47

Mit der neuen Glungezerbahn wird das Leben einfacher…wir haben die neue 10-er Gondelbahn auf ihre Familientauglichkeit getestet.

Wir warten unseren dreijährigen Zwillingen am vergangenen Wochenende dort – und waren begeistert. Das Personal war ausgesprochen hilfsbereit und freundlich. Wir waren mit den Rodeln unterwegs, und haben uns auch einen Teil vom neuen Premium Glungezer Winterwaldweg angesehen.

Die neue 10er-Gondelbahn: Perfekt für Kind, Hund und Kegel

Zugegeben, wer nostalgisch ist, dem wird der alte Sessellift hinauf zur Mittelstation des Glungezers bestimmt fehlen. Doch seien wir mal ehrlich – gerade uns Familien mit Kindern hat man damit das Leben ungemein erleichtert. Egal ob Sommer oder Winter, man braucht nun für einen Tagesausflug zum Glungezer keine akribische Planung mehr. Denn egal ob Rodel, Klumper, Kinderwagen, Hund, Ski oder Snowboard: nun hat alles gemeinsam mit Mama und/oder Papa in einer Gondel Platz.

Obwohl die Fahrt nur sechseinhalb Minuten dauert, kann man – gerade als Elternteil – in der Kabinenbahn den tollen Rundumblick auf Tulfes, das Inntal und die imposante Bergwelt ganz entspannt genießen, ohne zu befürchten, dass eines der Sprösslinge auf dumme Gedanken kommt.

 

Ein Traum: Glungezer Premium Winterwaldweg

Nachdem die Fahrt bereits so toll und aufregend war, mussten wir zu allererst eine kleine (frühe) Mittagspause einlegen. Wir überquerten die Piste und haben beim Start des Winterwaldweges unsere mitgebrachte Jause verzehrt. An diesem traumhaften Tag, konnte man dort die Sonne ausgiebig genießen. Gut gestärkt konnten wir dann unsere Wanderung beginnen. Der Weg ist bestens präpariert und bietet teilweise unglaubliche Ausblicke auf die Tuxer Alpen.

Lustiger Rodelspaß

Danach ging es auf der Rodelbahn hinab ins Tal. Dazu muss man wieder auf die Nordseite wechseln und fährt zuerst ein Stückchen der Piste entlang, bis dann hinter dem Ausstieg des Schleppliftes die eigentliche Bahn beginnt. Die Abfahrt ist recht lange und macht sehr viel Spaß.

Da es sich um keine offizielle Rodelstrecke handelt, ist die Strecke nicht gesichert und es wird auch keine Haftung übernommen. Unten angekommen befindet man sich nicht direkt bei der Talstation der Bahn, sondern etwas weiter westlich davon. Jedoch kann man hier ganz wunderbar die sogenannte Klumperwiese überqueren, und ist in wenigen Minuten wieder am Parkplatz bzw. der Talstation angekommen. Auf der Wiese lässt es sich mit den Kindern in der Sonne wunderbar spielen und verweilen.

 

Wer nicht schon am Berg beim Gasthof Halsmarter eingekehrt ist, könnte dies zum Beispiel auch im Larchenhittl unterhalb der Glungezerbahn nachholen. Es werden dort neben regionalen Köstlichkeiten auch hausgemachte Kuchen serviert. Eine Sonnenterasse und ein Kinderspielplatz runden das Angebot noch zusätzlich ab.

Fazit: Für uns war es ein entspannter und traumhaft schöner Familientag am Glungezer – wir kommen sicher bald wieder!

Alle Infos und Preise für die Glungezerbahn findet ihr hier: www.glungezerbahn.at

Das Freizeitticket Tirol ist gültig!

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Glungezer Winterwaldweg

Fr, 02/15/2019 - 12:05

Eine Winterlandschaft wie aus dem Märchen – die findet man am neuen Glungezer Winterwaldweg.

Kennt ihr den neuen Premium Winterwanderweg schon? Er startet nahe des Alpengasthofs Halsmarter und der Mittelstation der neuen Glungezerbahn. Das heißt, man kann bequem fast bis zum Start „hinaufgondeln“ und spart sich dadurch anstregende Höhenmeter. Der Glungezer Winterwaldweg selbst dann ist fast eben – auf 1600 Metern Seehöhe.

 

Immer wieder bieten sich von hier beeindruckende Ausblicke ins Voldertal, das Inntal und den verschneiten Volderberg.

 

Vorbei an Fichten, Lärchen und Tannen gelangt man nach ca. eineinhalb Kilometern zum Wendepunkt. Von dort geht es auf demselben Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Fazit: Ein herrlicher Ausflug in die Winternatur! Herrlich klare Luft und die angenehme Stille werden nur vom Knirschen des Schnees und dem Rauschen eines nahen Gebirgsbachs unterbrochen.

Tourdaten Premium Glungezer Winterwaldweg Schwierigkeit: leicht Länge: 3,2 km Dauer: ca. 60 Minuten Aufstieg: 69 hm Abstieg: 69 hm Anreise:

Mit dem Bus Nr. 4134 nach Tulfes

Ein Parkplatz ist an der Talstation der Glungezerbahn vorhanden.

Alle Infos zum Glungezer Winterwaldweg gibt es hier.

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Winterliche Veranstaltungen am Glungezer

Di, 02/05/2019 - 16:59

Am Glungezer weht ein frischer Wind! Neben der neuen, topmodernen 10er-Gondelbahn, die in nur sechseinhalb Minuten direkt ins Skigebiet fährt, gibt es auch neue Veranstaltungen am „Hausberg der Tiroler“.

NEU: Tiroler Abende am Glungezer

Nach der Auffahrt mit der Gondel erwarten die Besucher im Alpengasthaus Halsmarter traditionelle Tiroler Gerichte und Livedarbietungen mit den „Tulfeiner Schuhplattlern“ und der Inntaler Gruppe „Die Unbezahlbaren“.

Wann? 11. | 18. | 25. Feber 2019

Beginn: 20.00 Uhr

Sonder-Betriebszeiten 10er-Gondelbahn von 17.30 bis 23.00 Uhr (letzte Talfahrt)
Tarif Berg- und Talfahrt: € 14,50 /Erw., € 8,50/Kind*
Bei Gruppen sind Essensreservierungen erbeten – Gasthof Halsmarter, Tel. +43 5223 78361

*Jahres-, Saisonkarten sowie Freizeitticket und Snowcard sind an diesen Abenden nicht gültig.

Faschingsdienstag am Glungezer

Der Faschingsausklang wird am Glungezer so richtig gefeiert! Alle Maskierten erhalten an der Kassa einen Konsumationsgutschein für die teilnehmenden Hütten im Skigebiet, außerdem gibt es ein Kinderprogramm von 14 bis 17 Uhr beim Alpgengasthof Halsmarter.

Programm:

Kinderschminken, Schneerallye (Start 14:30 & 15:30), Schneespiele, mit dabei sind auch das Maskottchen „Wanda Panda“ von der Skischule Total, außerdem stehen zwei SkilehrerInnen für Anfänger und Fortgeschrittene zum Ski-Schnuppern zur Verfügung.

Kosten: Freiwillige Spenden, durchgeführt wird das Kinderprogramm vom Kindergarten Team Tulfes – Volderwald

Auf den Hütten gibt es Auftritte der Brauchtumgsgruppe „Tulfer Huttler“:

  • Ab 13 Uhr Musik auf der Tulfeinalm
  • Ab 16:30 Musik im Alpengasthof Halsmarter
  • Verlängerte Öffnungszeiten der 10er-Gondelbahn

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Kartoffelblattln mit Sauerkraut: Winterliche Schmankerl zum Nachkochen

Do, 01/31/2019 - 11:48

Mitten in der Haller Altstadt liegt in einer versteckten Ecke das Traditionsgasthaus Goldener Löwe. Hier kocht Markus Steinmayr in urigem Ambiente. Schon beim Betreten wird klar: Es gehen nicht nur heimische Schmankerl, sondern auch Tiroler Charme und Herzlichkeit über die Theke. Zu Besuch auf einen winterlichen Genussmoment…

Es knarzt. Der alte Holzboden des gemütlichen Traditionsgasthauses in der Altstadt behält nichts für sich. Wer einen Fuß hineinsetzt, steht in einer anderen Welt: Malerisches Gewölbe mit dunkler Holzverkleidung laden zum Staunen und Träumen ein – und versetzen gefühlt ein paar Jahrhunderte zurück. Im Restaurant Goldener Löwe kocht Markus Steinmayr seit 15 Jahren gutbürgerliche Speisen und deftige Leckerbissen.

Je nach Saison mal mit frischem, frühlingsleichtem Bärlauch oder jetzt, in der kalten Jahreszeit, mit herbst-winterlichem Kürbis oder Sauerkraut. Der 45-Jährige schätzt vor allem die Kreativität und den Genuss, den er als Koch ausleben kann. „Das Haus hat meinen Großeltern gehört, es ist Ewigkeiten leer gestanden, doch vor 14 Jahren haben wir es hergerichtet und ein Tiroler Traditionsgasthaus geschaffen.“ Mit gut 100 Plätzen finden im Goldenen Löwen viele Hungrige einen Platz. Wenn die an guten Tagen alle auf einmal verköstigt werden müssen, kommt Markus ins Schwitzen.

Doch für den ehemaligen Rennradprofi und aktiven Läufer ist das kein Problem. „Trotz aller Hektik: Ich bin mein eigener Chef, und das ist das Wichtigste für mich“, sagt er stolz. Die Speisekarte von Markus variiert saisonal. „Im Winter sind Gerichte mit Kürbis oder Sauerkraut beliebt. Aber auch deftigere Gerichte wie Schweinebraten, Zwiebelrostbraten oder Kalbsleber sind der Renner.“ Er selbst kocht gerne mit Thymian – „ weil der so gesund ist“.

Winterliches Traditionsrezept

Was Markus in den letzten Jahren vermehrt festgestellt hat, ist ein Wandel der Gesellschaft: Weg von der Massentierhaltung, hin zu vegetarischen Alternativen. Besonders beliebt sind im Winter zum Beispiel die Kartoffelblattln mit Sauerkraut, ein Tiroler Klassiker. Das Kohlgemüse ist eine richtige Vitamin-C-Bombe, die gerade im Winter auf jedem Speiseplan stehen sollte. „Wer es daheim nachkocht, muss sich aber auf eine Batzerei einstellen“, schmunzelt Markus. Denn die gekochten Kartoffeln werden durch die Presse gedrückt, mit Eidotter, Salz und Pfeffer, Muskat sowie griffigem Mehl vermengt und gut durchgeknetet. Anschließend wird der Teig ausgerollt. „Dann schneidet man die Blattln aus und backt die Leckerei in heißem Fett raus. Dazu wird Sauerkraut serviert.“

Eine Geheimzutat hat Markus nicht. Er arbeitet nach Gefühl und Erfahrung. Und mit ganz viel Leidenschaft im Kochen: „Man muss spüren, wie sich der Teig anfühlt.“

Rezept: Kartoffelblattln mit Sauerkraut

Die Kartoffelblattln mit Sauerkraut sind sehr einfach zu kochen. Markus verrät uns sein Rezept für 4 Personen:

  • 600 Gramm Kartoffeln
  • 170 Gramm griffiges Mehl
  • 4 Eidotter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss gerieben

Kartoffeln mit der Schale kochen, kurz auskühlen lassen, schälen und durchpassieren. Die restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten und diesen mit einem Nudelholz ca. einen Zentimeter dick auswalzen. Den Teig in (8 cm x 6 cm) Rechtecke schneiden und diese in heißem Fett ausbacken. Serviert mit Sauerkraut ist das ein herrlicher Klassiker aus der Tiroler Küche. Guten Appetit!

Wer sich selbst einmal von Markus Kochkünsten überzeugen möchte, kann Dienstag bis Samstag von 11:00 bis 14:30 Uhr oder von 17:30 bis 24:00 Uhr im Goldenen Löwen in Hall in Tirol vorbeischauen. Sonntag und Montag gönnt sich das Restaurant eine Pause.

 

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Rezept: Tiroler Graukäsesuppe

Di, 01/22/2019 - 17:49

Der Tiroler Graukäse ist ein traditionell produzierter Sauerkäse aus Kuhmilch und zählt wohl zu den bekanntesten Tiroler Käsesorten. Im Sommer wird Graukäse vielerorts direkt auf den Tiroler Almen selbst gemacht. Vor vielen Jahren fand die Käsespezialität dort auch ihren Ursprung. Hergestellt wird der Käse aus Magermilch, welche ein Nebenprodukt der Rahmgewinnung ist.

Früher galt Graukäse als ein Arme-Leute-Essen. Produkte wie Rahm sowie in weiterer Folge auch Butter waren damals von großer Bedeutung. Das Nebenprodukt Magermilch war hingegen uninteressant. Heutzutage schätzt man den Graukäse sehr. Trotz würzigem und herzhaftem Geschmack beinhaltet der Graukäse nur sehr wenig Fett (unter 2% F.i.T.).

In der Tiroler Küche wird der Graukäse gerne bei der Zubereitung von Kaspressknödeln verwendet. Der Geschmack des Graukäses verleiht dem Tiroler Kaspressknödel sein besonders würziges Aroma. Richtig schmackhaft ist auch der Genuss von sauer mariniertem Graukäse. Eine Scheibe Schwarzbrot mit Butter und Graukäse schmeckt ebenfalls hervorragend.

Wer schnell und einfach ein leckeres Gericht aus Tiroler Graukäse zaubern möchte, muss unbedingt eine Tiroler Graukäsesuppe ausprobieren.

Graukäse trifft nicht wirklich den Geschmack von Jedermann. Eine Graukäsesuppe schmeckt erstaunlicherweise auch Personen die den Käse in unverarbeiteter Form nicht unbedingt mögen. Probiert es aus!

Rezept Tiroler Graukäsesuppe (4 Portionen):
  • 250g Graukäse
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Kartoffeln
  • 60 g Butter
  • Etwas Mehl zum Stauben
  • 1 Liter Rinder- oder Gemüsebrühe
  • Schuss Weißwein
  • Etwas Rahm zum Verfeinern der Suppe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • Zum Garnieren: Schnittlauch
  • 3 Scheiben Schwarzbrot für Brotcroutons

Die Kartoffeln, die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und klein aufschneiden. Anschließend die Zutaten in einem Topf mit Butter glasig anrösten. Mit etwas Mehl stauben. Mit Brühe und einem Schluck Weißwein aufgießen. Den Suppenansatz ca. 15 Minuten kochen. Nachdem die Kartoffeln in der Suppe weichgekocht sind, den Graukäse in die Suppe einbröckeln und einkochen lassen. Die Graukäsesuppe mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschine pürieren. Nach dem Pürieren mit Rahm verfeinern.

Je nach Geschmack kann die Suppe mit frischem Schnittlauch oder angeröstetem Speck und Rosmarin garniert werden. Was auf keinen Fall fehlen darf, sind Brotcroutons! Zur Graukäsesuppe schmecken am besten welche aus Schwarzbrot. Dafür einfach Schwarzbrotwürfel in einer Pfanne anrösten.

Gutes Gelingen!

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Richtig Langlaufen: Tipps vom Profi

Do, 01/17/2019 - 12:53

Wer sich bewegt, hat schon gewonnen. Eine Devise, die es beim Langlaufen auf den Punkt trifft. Die Weltcup-Disziplin mag wie eine Kunst wirken – erlernen kann sie aber jeder. Profi Michael Bucher erklärt, wie Einsteiger ganz einfach in der Spur bleiben.

Michael Bucher vom Nordic Team Absam lehrt Anfängern und Fortgeschrittenen das Langlaufen.

In Gnadenwald weht ein ganz besonderer Wind: Nämlich eine steife Brise Erfolg! In der 800 -Einwohner-Gemeinde in der Region Hall-Wattens trainiert das Nordic Team Absam kleine Langlauf-Könner zu echten Profis. Der Verein fokussiert sich auf die Ausbildung von Kindern im Bereich Langlaufen und Biathlon sowie Skisprung. Hier laufen, springen und schießen also schon die Sieger von Morgen.

Auch wer dem Kindesalter schon entwachsen ist, kann noch (s)ein ganz persönlicher Langlauf-Champion werden. Vereins-Obmann Michael Bucher, 48, Familienvater, verrät Tipps und Tricks, wie Einsteiger in der Spur bleiben. Voraussetzung: „Ein guter Gleichgewichtssinn und ein bisschen Körperbeherrschung“, lacht Michael. „Langlaufen ist eine perfekte Kombination für Geist und Fitness. Man schult Koordination, Gleichgewicht und Ausdauer. Und das alles in der freien Natur!“ 

Die Sportart kann jeder erlernen, egal auf welchem Fitnesslevel. „Man kann Langlaufen als leichtes Ausdauertraining oder in Form von Sprinten ausüben.“ Vor allem für ältere Menschen wichtig: Langlaufen ist überaus gelenkschonend.

Klassisch oder Skaten?

Langlaufen gibt es in zwei Formen: Klassisch und Skaten. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Ausführung, sondern auch in der Ausrüstung: Beim Skaten reichen die Stöcke bis zur Nase, bei der klassischen Variante bis zur Schulter. Die Skilänge ist gewichtsabhängig und muss vom Fachverkäufer bestimmt werden. Die körperliche Belastung ist beim Skaten deutlich höher  als zum Beispiel beim Spazierengehen– das bedeutet auch, bei der Kleidung die richtige Wahl zu treffen. „Meistens sind EinsteigerInnen viel zu warm angezogen, Langlaufen ist ein schweißtreibender Ganzkörpersport.“ Michael empfiehlt eine Softshelljacke und Thermounterwäsche darunter. Dazu Handschuhe und ein Stirnband. „Ähnlich wie beim Joggen im Winter.“

Tipps für EinsteigerInnen

AnfängerInnen beginnen am einfachsten mit der klassischen Variante in der Spur. Die Skier werden im Wechsel nach vorne geführt, sodass ein Gefühl des Dahingleitens entsteht. Das fordert zwar eine gute Balance, ist aber weniger anstrengend. Je kräftiger man sich mit Armen und Beinen abstößt, desto schneller ist man. „Den Oberkörper leicht nach vorne, über den Ski, neigen“, rät Michael. „Bloß nicht zu stark nach hinten lehnen, sonst verliert man schnell die Balance und fällt hin.“

Anfänger beginnen am besten mit dem klassischen Stil.

Skaten: Langlauftechnik für Ambitionierte

Das Skaten ist schon etwas schwieriger – und vor allem anstrengender! Auch deshalb, weil der Ski nicht in der Spur geführt wird, sondern im Wechseln nach vorne außen. Die Skier nehmen eine V-Stellung ein, der Armschub ist kräftig. „Je steiler das Gelände, umso mehr V-Stellung! Und: Je weniger Schritte ich mache, desto weniger Energie ist nötig und umso weniger anstrengend ist es.“

Die Skatingtechnik ist anstregender und eher für Fortgeschrittene zu empfehlen.

Gebremst wird beim Langlaufen ähnlich wie beim Skifahren: Mittels der Schneepflugstellung. Ist man klassisch in der Spur unterwegs, wird ein Ski aus der Bahn genommen und in Schneepflugstellung außerhalb der Spur gestellt.

Langlaufen in der Region Hall-Wattens

In der Region Hall-Wattens finden Langläufer tolle Loipen, teils sogar beleuchtet.

In Gnadenwald, in der Region Hall-Wattens, wo das Nordic Team Absam trainiert, kann jeder kostenlos in die Loipe steigen. Die sonnenverwöhnte Strecke in Gnadenwald ist für klassische Läufer auf einer Länge von zehn Kilometern gespurt und für Skater auf acht Kilometern präpariert. Von Montag bis Donnerstag wird Langlaufen bei Nacht angeboten, die Loipe ist dann ab der Dämmerung bis 19:30 Uhr beleuchtet.

Alle Infos zum Langlaufen unter www.hall-wattens.at/langlaufen

 

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Der Kaspressknödel-König

Fr, 01/04/2019 - 10:56

Hermann Krismer ist der Mann fürs Grobe. Zumindest, wenn es um seine Kaspressknödel geht. Die sollen nicht perfekt sein, sondern frisch und bissfest. Darum kocht und knetet der Wirt der Walderalm in Gnadenwald selbst – hier isst man buchstäblich ausgezeichnete Schmankerl.

Eine Maschine kommt Hermann Krismer nicht ins Haus. „Die arbeitet viel zu genau“, lacht der Wirt der Walderalm. Seine Kaspressknödel sind einzigartig: stückig, bissfest, grob. Ein bisschen wie Hermann selbst. Er ist heuer im neunten Jahr Pächter und lebt auf rund 1.500 Metern seinen Traum. „Man braucht nur vor die Tür gehen und sieht, warum ich den Almwirtsberuf liebe.“ Hier, auf der Walderalm, eingebettet in einem atemberaubenden Hochplateau im Karwendelgebirge, liegt einem die Welt zu Füßen.

Schmankerl mit Auszeichnung

Hoch oben, in der Abgeschiedenheit der Natur, findet man sie: Die besten Kaspressknödel in ganz Tirol. Mit Auszeichnung! Im Sommer 2016 gewann Hermann Krismer eine Publikumsumfrage der ‚Tiroler Tageszeitung‘, der größten Tageszeitung des Landes. Darauf ist er sehr stolz. Die 200 Gramm schweren Schmankerl sind alle handgemacht. Jedes ein Unikat! Das ist Hermann Krismer wichtig.

„Unsere Rezeptur ist recht gewöhnlich: Käse, Ei, Milch, Knödelbrot, Salz und Peffer. Doch was uns so besonders macht, ist die Frische der Produkte. Jeder Knödel wird geknetet, geformt und erst auf Bestellung frisch in der Pfanne gebraten. Das ist ausschlaggebend für die Qualität. Außen ist der Knödel richtig knusprig.“ Dafür zergehen die fünf verschiedenen Käsesorten im Knödel auf der Zunge.

Was den perfekten Kaspressknödel ausmacht?

„Der Knödel muß bissfest und knusprig sein. Und die richtige Menge an Käse ist wichtig.“

Hermann verwendet hauptsächlich Graukäse und eine geheime Mischung aus Bergkäse, Spätzlekäse und weiteren Sorten. Das genaue Rezept verrät der Wirt nicht. „Es kommt von der Mama meiner Lebensgefährtin. Ich habe verschiedenes ausprobiert und die Rezeptur leicht abgeändert.“

10 000 Kaspressknödel für hungrige Gäste

An starken Sommertagen muss der Wirt kräftig vorarbeiten. Dann produziert er mindestens 200 Rohlinge, die aber erst auf Bestellung frisch gebraten werden. Drei von fünf Gästen essen auf der Walderalm einen Kaspressknödel – weil der einfach immer schmeckt. Den Knödel gibt es in der Suppe, mit Salat oder Kraut. Die Portionen sind üppig und die 5,90 Euro pro Kaspressknödelsuppe vollkommen angemessen.

In den vergangenen sechs Jahren ist einiges zusammengekommen: „Letztes Jahr ging der zehntausendste Kaspressknödel über die Theke“, erinnert sich der Wirt. Professionell gelernt hat Hermann Krismer das Kochen übrigens nie – erst die viele Übung machte den Meister. Er ist Wirt aus Leidenschaft – mit viel Herzblut und gesundem Appetit. Nur zuhause, da kocht die Frau…

Die Walderalm ist wieder ab 11. Jänner 2019 geöffnet.

Rezept für den Tiroler Kaspressknödel

Wer den Kaspressknödel zu Hause nachkochen möchte, kann es nach diesem Tiroler Rezept probieren.

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Der Rodelbauer von Absam

Do, 12/20/2018 - 10:21

Heute gilt im Berufsleben oft: Je ausgefallener, desto besser. Stefan Prantner zieht da nicht mit. Der 25-Jährige hat einen „ausgestorbenen“ Beruf ergriffen: Er ist Rodelbauer. Und er hatte den richtigen Riecher: Handwerk ist heute beliebter als je zuvor.

Auch das Rodeln liegt im Trend: Die Winterdisziplin entwickelt sich mehr und mehr zum Breitensport für die ganze Familie. Da mutet es fast seltsam an, dass sich die echten Rodelbauer in Tirol beinahe an einer Hand abzählen lassen. Stefan Prantner ist einer von ihnen. Dem Absamer liegt das Rodel-Gen im Blut: Er führt den Familienbetrieb, der 1859 gegründet wurde, in fünfter Generation. „Rodelbauer kann man nicht mehr lernen. Der Beruf hat sich aus der Wagnerei entwickelt, aber den Wagner braucht man heutzutage nicht mehr. Darum habe ich zuerst Tischler gelernt und von meinem Vater dann das Rodelbauen.“ 

Beim Rodelbau Prantner in Absam hilft auch heute noch die ganze Familie zusammen: Sohn und Vater bauen die Rodel, die Mama lackiert und bespannt. Ein echtes Tiroler Handwerksunternehmen, das nur Unikate fertigt.

Echtes Tiroler Handwerk

Für die Prantner-Rodel müssen aus fünf Zentimeter starken Teilen einzelne Stücke für die Rodel herausgeschnitten werden. „Ich produziere jährlich ungefähr 200 Stück, täglich muss ich eine Rodel schaffen.“ Arbeit im Akkord? Keineswegs. „Wir produzieren keine Billigrodel in Form von Massenware, sondern Einzelstücke, die gut lenkbar und leicht zu bedienen sind“, so Stefan. Prantner Rodel aus Absam stellt klassische Kinder- Jugend- und Erwachsenenrodeln her, aber auch Sportrodeln und exklusive Sonderanfertigungen. Die Preise für ein solches handgefertigtes Stück beginnen bei 100 Euro; besondere Anfertigungen und High-Tech-Geräte können bis zu 400 Euro kosten. Zu kaufen gibt es die Rodeln ausschließlich direkt aus der Werkstatt in Absam oder über das Internet.

Rodel-Geheimtipp vom Experten

Rodelt ein Rodelbauer auch selber gerne? „Ja, aber sicher!“, sagt Stefan entschlossen. Am liebsten ist er auf der Strecke hinter seinem Haus, im Halltal, unterwegs. Bekannt für die wildromantische Landschaft führt die Naturbahn nördlich von Hall in Tirol entlang des Halltalbaches bis hinauf zum Gasthof Sankt Magdalena. Die gut 500 Höhenmeter ziehen sich über eine Strecke von 4,5 Kilometer. Etwa eineinhalb Stunden sollten zum Hinaufgehen eingeplant werden. Aber Achtung: Mit einem Gefälle von elf Prozent gehört die Rodelbahn im Halltal in der Region Hall-Wattens zu den flotteren Bahnen.

„Richtig schnell wird man durch eine flache, nach hinten geneigte Haltung“, verrät Stefan. „Durch Zug und Druck kann man die Rodel besonders gut lenken.“ Ist eine Kurve in Sicht, bremst man am besten kurz vorher ab und steuert mittels Gewichtsverlagerung sowie Zug und Druck auf die Kufen.

Rodelpflege: So hält die Rodel lange

„Eine Rodel hält bei guter Pflege über 40 Jahre. Wichtig ist, dass man die Kufen pflegt. Wir verbauen rostfreie Schienen, aber es empfiehlt sich, Stahl- oder Eisenschienen nach dem Benutzen zu trocknen und zu wachsen.“ Skiwachs, das mit einem Schwamm aufgetragen wird, eignet sich zum Beispiel sehr gut. Neben der Pflege gibt es eine weitere Regel, die jeder Rodler kennen sollte: Sicherheit! „Das fängt schon beim Aufstieg an: Nicht nebeneinander laufen und nicht an unübersichtlichen Stellen, wie zum Beispiel vor Kurven, stehen bleiben. Immer festes Schuhwerk tragen, eine Beleuchtung sowie Helm und Skibrille dabeihaben.“ So steht dem Rodelvergnügen nichts mehr im Wege.

http://rodlbauprantner.at

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Neueröffnung: kontor Boutiquehotel im Herzen der Haller Altstadt

Mi, 12/12/2018 - 14:18

Dass Hall in Tirol mit der größten Altstadt Westösterreichs an 365 Tagen im Jahr eine Reise wert ist, ist ja schon vielen bekannt. Seit einigen Tagen bietet das Zentrum der Haller Altstadt aber noch einen Grund mehr, mal vorbeizuschauen: Das kontor Boutiquehotel. Stilvoll und modern präsentiert es sich seit Dezember 2018 als einzigartiger Ort zum Schlafen, Genießen und Träumen.

Epochale Zeitreise

Liebevoll renoviert und individuell eingerichtet überzeugt das kontor Boutiquehotel mit fünf eleganten und großzügigen Zimmern. Das Besondere: Jedes der Hotelzimmer erzählt seine ganz eigene Geschichte.

Aus einer langen Historie entstand auch der Name des Hotels, der sich auf die ehemalige Funktion des Hauses bezieht. In vergangenen Jahrhunderten war das Gebäue, in dem jetzt das Hotel beheimatet ist, nämlich ein Kontor, ein Handelshaus. Mit viel Herzblut und Leidenschaft sowie handwerklichem Geschick schuf die junge Familie Basny einen Ort zum Wohlfühlen.

Die Mühen haben sich gelohnt! Bereits im Eingangsbereich des Hotels spürt man, dass es sich um ein ganz besonderes Haus handelt. Geschichtsträchtige Mauern in Kombination mit modernem Design erzeugen eine beeindruckende Atmosphäre.

Ob über eine historische Wendeltreppe oder mit einem gläsernen Lift, der Zugang zu den Zimmern gewährt Einblicke in vergangene Epochen.

Die Zimmer des Hauses sind so wie das Hotel selbst – Unikate für sich. Kein Zimmer gleicht dem anderen. Schon die Namen sind vielversprechend: „Barock“, „Nostalgie“ oder „Gotik“ –  Zeitepochen, Raumaufteilungen sowie Möbel machen jedes Zimmer einzigartig. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Wohnkomfort auf höchster Ebene.

Gefrühstückt wird im Barocken Saal. Während man regionale und saisonale Produkte vom reichhaltigen Frühstücksbuffett genießt, blickt man auf eine wunderbar restaurierte Stuckdecke.

Wer jetzt Lust hat, diesen ganz besonderen Ort zu entdecken, bucht sein Zimmer am besten gleich hier.

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Tiroler Apfelbrot – Rezept

Do, 12/06/2018 - 14:10

Riecht ihr es auch? Es duftet nach Weihnachten: Nach Tannen, frisch gebackenen Keksen und – leckerem Tiroler Apfelbrot!

Verzaubert eure Familien und Gäste damit. Ich backe mit euch heute Tiroler Apfelbrot – nach einem altüberlieferten Rezept, mit einfachen Zutaten, welches ganz sicher jedem von euch gelingen wird. Das Apfelbrot wird auch als eine schnelle und einfache Variante des „Zelten“ bezeichnet, die jedoch mindestens ebenso gut schmeckt.

Tiroler Apfelbrot Zutaten

1,5 kg Äpfel

30 dag ganze Nüsse

30 dag Feigen

50 dag Zucker (ich mag es etwas weniger süß und nehme nur die Hälfte)

30 dag Rosinen

1/8 l Rum

3 EL Kakao

1 TL Nelkenpulver

1 TL Zimt

½ TL Lebkuchengewürz

1 Prise Salz

50 dag Roggenmehl

50 dag Weizenmehl

2 Pkg. Backpulver

Tiroler Apfelbrot Zubereitung:

Feigen halbieren und in eine große Schüssel geben.

Rosinen und Nüsse dazugeben.

Geriebene Äpfel dazugeben. Man kann die Äpfel auch mit der Schale verwenden, hab beides ausprobiert – macht keinen Unterschied und man spart sich Arbeit .

Zucker, Kakao, Nelkenpulver, Zimt, Lebkuchengewürz, Salz und Rum dazugeben, gut vermischen und mit einem Tuch bedeckt über Nacht stehen lassen.

Roggen- und Weizenmehl sowie das Backpulver untermengen und in der Schüssel gut vermengen.

Masse auf die Arbeitsfläche geben und gut durchkneten, bis man eine schöne Teigkugel hat. Damit es nicht klebt, Mehl verwenden.

Entweder zwei große oder vier kleine Laibchen formen, mit Wasser bestreichen und  auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Bei 150 Grad ca. 1 Stunde backen.

Tipp: Wenn ihr das Tiroler Apfelbrot schön verpackt, ist es auch eine wunderbare Geschenkidee, über die sich mit Sicherheit jeder freut!

Das fertig gebackene Apfelbrot gut auskühlen lassen. Wenn man es nicht sofort isst, lässt es sich auch sehr gut einfrieren.

In Scheiben schneiden und mit frischer Bauernbutter genießen.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

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Der Beitrag Tiroler Apfelbrot – Rezept erschien zuerst auf Region Hall-Wattens Blog.